Sonntag, 27. Mai 2012

Schreibpausen sind böse

Ich sollte aufhören in meinen Schreibpausen gewisse Archive mit den Jungs zu durchforsten. Erstens mal, gibt das immer voll die Sabberfützen auf dem Boden und zweitens, es lenkt tierisch ab.

Eigentlich hatte ich mir nur ein paar Minuten Päuschen gönnen wollen, weil ich eben die 20.000 Wörter bei Buch 7 geknackt habe, da ist das doch verdient, oder? Tja, seit 5 Minuten habe ich jetzt ein Gesicht für Niko. (Ich gestehe, er sieht zum Anbeißen aus.) Ich wollte kein Gesicht für den Kerl. Ich wollte gar nichts von dem. Es ist zu früh dafür. Und jeder, der in den Kommentaren auch nur Buch 8 erwähnt, wird erschossen, damit das gleich mal klar ist. Oder nein, als Strafe für die Erwähnung streiche ich einfach für die nächsten 3 Wochen die Leseproben. *teuflisch grinst*

Was soll ich mit einem Gesicht? Ich habe genug andere Sachen zu tun. Buch 6 zum Beispiel. Ich meine, es ist nicht so, dass Devin & Samuel sich beschweren. Derzeit kommen sie mir eher so vor, als säßen sie im Kino in der 1. Reihe und amüsieren sich köstlich darüber, dass meine Muse murmelnd in meinem Schreibblock herumkrakelt. Ich will nicht wissen, was sie da macht. Ganz und gar nicht. Ich gehe jetzt einfach weiter das Essen zwischen Kilian, Adrian und David schreiben, indem Kilian gerade etwas sprachlos ist, weil David ihm ein Angebot im Bezug auf einige seiner Bilder gemacht hat, das... Nun, sagen wir es so, im Moment denkt er noch, dass er träumt.

Ach ja, irgendwer meinte in den Kommentaren, und ich nenne jetzt keine Namen *g*, dass ein kleiner Einblick über die elterliche Reaktion ganz nett wäre. Ich will mal nicht so sein:


„Deswegen raubst du einen Laden aus? Mit den Zwillingen? Spinnst du?“, schrie Mikael ihn erbost an.

„Mik, bitte... Das bringt uns doch nicht weiter“, versuchte Colin zu schlichten, aber Mikael schüttelte den Kopf.

„Nein, Colin. Ich sehe mir das jetzt seit einem Monat an, das ist mehr als genug. Oder hast du vergessen, dass er vor dir persönlich durch die Hintertür seines Hauses geflüchtet ist? Seit vier Wochen geht uns unser eigener Sohn aus dem Weg, wo er nur kann, und jetzt ruft uns mitten in der Nacht Adrian an, weil Kilian im Gefängnis sitzt. Im Gefängnis! Wegen Diebstahl. Und jetzt sag' mir nochmal, dass ich mich beruhigen soll.“