Dienstag, 16. Oktober 2012

DHL - Wo Service ein Fremdwort ist

Selbst wenn DHL das hier liest, am miesen Service wird sich wohl kaum etwas ändern. Aber ich muss mir jetzt einfach mal Luft machen, den langsam reicht's echt.

Ich war gerade bei meiner Nachbarin, um mein Paket abzuholen. Das 6. oder 7. in den letzten Wochen, weil der DHL-Bote "natürlich" (Achtung Ironie) bei uns geklingelt hat, es wäre aber keiner da gewesen. Sicher. Wir sind ja nur eine WG, mit 2 Leuten die von zu Hause aus arbeiten und vier Katzen, die bei jedem Klingeln durch die Wohnung stürzen, als wäre der 3. Weltkrieg ausgebrochen. Wir überhören das Klingeln des Postboten. Einfach immer. Wir sind taub. Ganz sicher.

Das gleiche Spiel letzte Woche. Unser Name steht groß und breit auf dem Klingelschild. Trotzdem hat DHL versucht das Paket beim Nachbarn unter uns abzugeben. Es war keiner da. Oh Wunder. Die Benachrichtigungskarte für unser Paket landete übrigens auch beim Nachbarn im Briefkasten. Das nennt sich Service. Der Mann hat ja auch für uns Katzenstreu bestellt. Der Mann hat keine Katze, nur für den Fall, dass DHL zufällig über diesen Blog stolpert.

Aktueller Stand bei diesem Paket: die 2. angeforderte Lieferung wurde nicht ausgeführt, die Nachfrage per Mail wird stoisch von DHL ignoriert. Mitbewohnerin stinksauer. Lässt das Paket jetzt absichtlich zurückgehen, um sich dann bei DHL und dem Versandhaus, wo bestellt wurde, nochmal zu beschweren.

Wie fast jeder Mieter in diesem Haus, denn wir sind nicht die Einzigen, wo geklingelt wird, aber es wäre angeblich nie einer zu Hause. Auch dort laufen Beschwerden. Fast jede Woche, wie ich gerade erfahren habe.

Nicht, dass DHL deswegen besser arbeiten würde, aber man hat ja sonst nichts zu tun, als ständig seinen Paketen hinterherzulaufen bzw. sie beim Nachbarn zu suchen.