Sonntag, 24. Februar 2013

Wenn man nichts Nettes zu sagen hat...

...einfach mal die Klappe halten.

Das denke ich letzter Zeit öfters. Warum? Ganz einfach, weil ich keine Lust und keinen Nerv auf Diskussionen haben, die von Anfang an sinnlos sind, und davon gibt es genug. Speziell geht es mir gerade um Rezensionen, denn die schreibe ich an sich gern und viel. Ob Bücher, Filme oder Serien ist mir dabei ziemlich egal. Was gefällt, wird kommentiert.

Ich habe auch schon Sachen kommentiert, die mir nicht so gut gefallen haben, aber allgemein hatte ich dann wenigstens eine Nettigkeit zu verkünden. Nur was mache ich, wenn mir überhaupt nichts Nettes einfällt?

Den Film oder das Buch verreißen?

Es heißt ja immer, dass man mit Kritik leben muss. Ganz gleich, ob man nun Filme dreht oder Bücher schreibt. Dagegen ist auch nichts zu sagen, aber warum soll ich mich gezwungen fühlen, eine schlechte Rezension zu schreiben, wenn ich das gar nicht will? Genau um diese Frage geht es momentan, denn wenn man sich diverse Debatten zu diesem Thema anschaut, hat man als Leser/Filmegucker echt das Gefühl, man wäre ein ganz böser Mensch, weil man etwas liest/guckt, ohne es anschließend zu kommentieren.

Ähm, sorry, ihr Kritikbefürworter, aber ich werde für Kritiken eher selten bezahlt und entscheide daher immer noch selbst, ob ich eine schreibe oder nicht. Und wenn ich einen Film sehe, den ich schlecht finde, oder ein Buch lese und mich danach ärgere, es gekauft zu haben, kann ich das jederzeit in einer Rezension ausdrücken. Ich kann aber genauso entscheiden, es nicht zu tun.

Denn, wie gesagt... *wortlos auf den Posttitel deutet*