Montag, 13. April 2015

Mein Wort zum Montag ... oder so ähnlich *g*

Seit ich von Facebook weg bin, haben mich einige Fragen nach dem Wieso, Warum, Weshalb erreicht. Darauf will ich heute nicht weiter eingehen, weil das Thema für mich vom Tisch ist. Aber ich möchte mit diesem Post ein paar Fragen beantworten, die mir Leser in letzter Zeit immer wieder gestellt haben und die für andere Neugierige vielleicht auch ganz interessant sind. :-)


1. Kommst du irgendwann zurück zu Facebook?

Man soll bekanntlich niemals nie sagen, aber momentan ist die Antwort ein klares Nein.


2. Du hast auf Google+ nur eine Seite, die jedem offensteht. Warum gibt es keine private mehr, auf der man sich mit dir unterhalten kann?

Aus dem einfachen Grund, weil ich Leser habe, die überhaupt nicht auf Sozialen Netzwerken unterwegs sind. Damit sie sehen und lesen können, was ich auf Google+ poste, ist meine Seite dort für jeden einsehbar. Alles andere bespreche ich mittlerweile per Skype oder E-Mail. Eine private Seite ist daher unnötig geworden.


3. Warum werden Bücher, die du schon geschrieben hast, nicht veröffentlicht bzw. erst Monate später?

Ich bin jetzt mal stinkehrlich zu euch und gestehe, diese Frage habe ich schon so oft zu hören bekommen, dass sie mir mittlerweile zum Hals raushängt. Aber ich beantworte sie trotzdem erneut, weil sie wichtig ist.

Nur weil ein Buch „geschrieben“ ist, bedeutet das nicht, dass es „fertig“ ist. Ich bin ein schneller Schreiber und manchmal schaffe ich es, einen 400 Seiten Roman in 1 Monat zu tippen. Aber diese erste Version ist auf gar keinen Fall für eine Veröffentlichung gedacht. Sie muss korrigiert und überarbeitet werden und das geht nun mal nicht von heute auf morgen.

Eine Kurzgeschichte von 50 Taschenbuchseiten, wie meine Nachbar-Reihe z.B., kann meine Korrekturmaus durchaus in 10 Tagen korrigieren (Wir reden hier übrigens von mindestens 3 Korrekturdurchläufen und der Annahme, dass sie sonst in der Zeit nichts weiter zu tun hat. ;-) ), aber für den Roman „Nachtfalter“, der im Dezember 2015 kommt, braucht sie wenigstens 2 Monate. Dazu sei gesagt, dass meine Korrekturmaus nicht sofort springt, wenn ich sie rufe. Sie hat schließlich auch ein Privatleben, ebenso wie ich.

Und aus diesen Gründen kann es durchaus sein, dass vom reinen Schreiben einer Geschichte bis zur endgültigen Veröffentlichung bis zu 1 Jahr vergehen.


4. Warum sieht man dich nie auf einer Buchmesse? Hast du keine Lust deine Leser oder Autoren-Kollegen kennenzulernen?

Im Gegenteil, ich habe in den letzten Monaten mehrfach ganz liebe Leser zum Kaffee oder zum Frühstück zu mir nach Hause eingeladen und ich freue mich schon auf den Balkon-Brunch, der in nächster Zeit bei mir ansteht, und das Treffen mit einer Schreiberkollegin im Sommer. ;-)

Mein Wegbleiben von Buchmessen oder Lesungen etc. hat den einfachen Grund, dass ich Angst vor Menschenansammlungen habe.


Wenn euch noch eine Frage einfällt, einfach die Kommentarfunktion benutzen. Ich beantworte sie gerne. :-)

knuddels
eure Matty

Kommentare:

  1. Hey Matty,

    ich finde es klasse, dass du solche Fragen so offen beantwortet.

    Zu 1 und 2 kann ich nur sagen, dass ich zur Kategorie gehöre, die überhaupt nicht in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist. Von daher ist deine Lösung echt toll.

    3. ist mir vollkommen logisch, zumal es die großen Verlage und Autoren ebenso halten. Da dauert es vom reinen Schreiben bis zur Veröffentlichung mitunter sehr viel länger als nur 1 Jahr. Wahrscheinlich habe ich dazu eh einen etwas anderen Bezug, da ich im Bibliothekswesen arbeite.

    Die 4. Frage hatte ich dir auch mal bestellt wegen der LBM und habe genau diese Antwort bekommen. Und ganz ehrlich, dieses Jahr war es so voll, dass man echt Angst bekommen konnte. Da wurde es sogar mir zu viel und ich bin sonst nicht zimperlich.

    LG Piccolo

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    1. Ob ich solche Fragen x-mal per Mail oder hier beantworte, macht für mich längst keinen Unterschied mehr. Es ist ja nicht, als würde ich nach meiner BH-Größe gefragt werden. *lach*

      Nein, ernsthaft, warum soll ich solche Fragen nicht direkt und ehrlich beantworten? Es interessiert ja doch mehr Menschen, als ich dachte, und einige trauen sich vielleicht nicht, mich privat anzuschreiben. So finden sie hier dennoch Antworten auf Dinge, die sie schon immer mal wissen wollten. :-)

      Zu 3.: Das Thema habe ich alle zwei bis drei Wochen einmal irgendwo und ich frage mich immer wieder auf's Neue wie Autoren oder Korrektoren es schaffen neue Geschichten nach dem Schreiben in wenigen Tagen zu überarbeiten und dann sofort zu veröffentlichen. Gesehen habe ich das schon öfters und ohne es böse zu meinen, persönlich glaube ich, dass bei so einer "Hetzerei" auf Dauer die Qualität flöten geht. Das möchte ich nicht für meine Geschichten, lieber lasse ich mir mehr Zeit als zu wenig.

      Und 4. - Ich höre/lese oft über solche Veranstaltungen und dabei läuft es mir kalt den Rücken runter. Nee, danke, das wäre nichts für meine armen Nerven. Da veranstalte ich lieber einen gemütlichen Kaffeeklatsch auf meinem Balkon. *g*

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  2. Schade, dass du so weit weg wohnst, sonst würde ich mich selbst bei dir zum Kaffee einladen...😁😁😁😁
    Aber vielleicht verschlägt es dich ja mal im Urlaub in meine Richtung!
    Lg Meggy

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    1. Du kannst dich jederzeit gern auf einen Kaffee hier einladen. Wenn du brav bist, besorge ich sogar ein Stück Küchen für dich. *kicher*

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  3. Hallo,
    ich bin auch nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs und dein Blog und deine Seite bei Google sind eigentlich die einzigen Seiten, die ich regelmäßig ansehe (und mich immer freue, wenn es etwas neues gibt, ob renoviert, Balkon bepflanzt oder eine neue Geschichte vorgestellt wird, okay neue Geschichte ist natürlich immer ein Highlight).
    Dass ein Buch nicht fertig ist, wenn das letzte Wort aus der Feder geflossen ist, ist ja logisch. Auch wenn man immer ganz ungeduldig auf allen neuen Lesestoff wartet.
    Ein Schriftsteller ist ja wohl auch eine Privatperson und kann den Umgang mit den Lesern so händeln, wie er oder sie möchte, auch mit nicht so viel persönlichem Kontakt, ohne dass sich ein Leser auf den Schlips getreten fühlt.
    Ich habe jedenfalls immer viel Freude mit allem, an dem du uns teilhaben läßt.
    LG
    Rike

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    1. Ich habe eine Weile überlegt, was ich nun auf Google+ erzählen soll/kann/darf, um eben nicht nur "Werbung" oder "Lesehäppchen" zu posten. Da kam mir meine Renovierung und der Balkon natürlich gerade recht. *gg*

      Auf Google+ poste ich ohnehin anders, als auf FB, wo ich zeitweise jeden Quark erzählt habe. Das mache ich nicht mehr und ich bin auch viel weniger online als früher. So bleibt mehr Zeit für die Muse, für Privates oder oder oder :-) Ich liebe das. <3

      Es gibt Leser, die sind einfach "verwöhnt", was das Veröffentlichen angeht, weil es eben auch Autoren gibt, die alle 2 Monate einen neuen Roman auf den Markt werfen. Daher glauben diese Leser wahrscheinlich, dass das jeder kann. Nur ist dem nicht so und was dabei rauskomt, wenn man nur schreibt, ohne sich hinterher groß um die Qualität zu kümmern, sieht man ja leider sehr deutlich bei den vielen schlechten Geschichten, die es auf Amazon gibt.

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  4. Hey Matty,

    was ich schon lange mal fragen wollte: Welches deiner Bücher hat sich bisher am besten verkauft und ist somit deiner größter Erfolg?

    LG Piccolo

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    1. Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil ich ja nicht nur Einteiler habe. Im Ganzen gesehen ist die Ostküsten-Reihe am erfolgreichsten, was Verkaufszahlen angeht, aber der Masse an Geschichten ist das kaum verwunderlich. *gg*

      Wenn ich jetzt nach Einzelgeschichten entscheiden soll, hat sich (Stand: März 2015) die "Stachlige Schönheit" am besten verkauft, dicht gefolgt von "Der Moment der Wahrheit" und "Heißkalt erwischt" & "Band 1 der Ostküste", die liegen zahlenmäßig fast gleich auf.

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